Fr

02

Okt

2009

Oktober 2009 - WM Qualifikation geschafft

Unter anderem: Kommentar von Günther Netzer zur Favre, Interview mit Dirk Greiser, Leseransichten, Friedensnobelpreisträger Obama und vieles mehr

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

6 Kommentare

  • #1

    Günther Netzer (Sonntag, 04 Oktober 2009 12:47)

    Von GÜNTER NETZER
    BILD am SONNTAG

    Es ist noch gar nicht lange her, dass ich viele lobende Worte für Lucien Favre gefunden habe. Und das hat eigentlich bis heute noch Bestand. Denn ich halte Favre nach wie vor für einen der besten Trainer auf dem taktischen Gebiet in der Bundesliga.
    Aber ich habe schon in der vergangenen Saison darauf verwiesen, dass die Hertha ihr Glück nicht fassen können sollte. Die Mannschaft hatte weit über ihre Möglichkeiten gespielt. Und sogar noch die besten Chancen, um Meister zu werden.

    Danach muss in der Mannschaft irgendetwas passiert sein, denn der Verfall hat sich zu abrupt eingestellt. Es steckt ja deutlich mehr in dieser Mannschaft, als sie momentan zeigt.

    Dass Favres Co-Trainer Harald Gämperle die Spieler der Charakterlosigkeit bezichtigt hat, ist ein harter Vorwurf. Ich kann darüber nicht urteilen. Aber der Vorwurf, dass eine Mannschaft gegen den Trainer spielt, ist das Übelste und Verwerflichste, was ich mir vorstellen kann.

    Ganz wichtig ist es im Fußball-Geschäft heute, dass man die Spieler nicht nur nach Leistungsfähigkeit aussucht, sondern vor allem nach Charakterfestigkeit.

    Denn eine Reihe von charakterlosen Spielern macht aus einer Mannschaft schnell ein Irrenhaus.

    Sportlich war der Verlust von Voronin und Simunic für Favre schwer zu verkraften. Der Abgang von Pantelic wog nicht ganz so schwer. Pantelic ist ein guter Spieler, aber für einen Trainer wie Favre nicht besonders pflegeleicht. Dieser Verlust kann nicht ausschlaggebend dafür sein, dass Hertha so schlecht gestartet ist.
    Ich bin ein Gegner von frühzeitigen Trainer-Entlassungen. Vor allem bei Trainern, von deren Arbeit man kurze Zeit zuvor noch so überzeugt war, wie bei Favre. Aber die Ansprüche in Berlin sind riesig geworden. Der Druck der öffentlichen Meinung und der Medien haben gerade in Berlin eine zunehmend große Rolle gespielt. Dann kann man gewisse Abläufe nicht mehr stoppen.

    Hertha hat Friedhelm Funkel mit der Begründung verpflichtet, dass dieser in erster Linie den Abstieg verhindern soll. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Saison die Berliner nur das Ziel ausgeben, den Klassenerhalt schaffen zu wollen, ist das nicht nur merkwürdig, sondern sogar unverständlich.

  • #2

    Bild Zeitung (Mittwoch, 07 Oktober 2009 08:06)

    Das hat es in der Bundesliga noch nie gegeben!

    Acht Tage nach seiner Beurlaubung hat Ex-Trainer Lucien Favre (51) in einer privat inszenierten Pressekonferenz mit Hertha BSC abgerechnet!

    Im Nobel-Hotel Adlon am Pariser Platz teilte der Schweizer 26 Minuten kräftig aus – besonders gegen Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (60) und Manager Michael Preetz (42).

    Die schockte er mit folgender Aussage: „Der Verein hat die Trennung von Dieter Hoeneß nicht verkraftet. Das hat meine Arbeit erschwert.“

    Rumms! Eine Ohrfeige für Gegenbauer und dessen Wunsch-Manager Preetz.

    Favre schiebt beiden die Verantwortung für den Hertha-Absturz zu. Dabei hatte Favre nach diversen Machtkämpfen mit Hoeneß großen Anteil daran, dass der Manager nach 13 Jahren Amtszeit vor dieser Saison gehen musste.

    Sagt Favre in seiner merkwürdig inszenierten Abrechnung die Wahrheit? Vieles spricht dagegen.

    Etwa bei seiner Kritik an Herthas Transferpolitik: „Es war nur eine Frage der Zeit, dass ich gegen eine Mauer fahre. Trotz einiger Abgänge hat Hertha am wenigsten investiert. Ich habe zu viele Kompromisse gemacht, Kompromisse sind Fehler. Ich hätte mehr fordern müssen.“

    Aber was fordern? Favre wusste, dass Herthas Kasse leer ist. Am 3. März hatte er in der Morgenpost gesagt: „Ich weiß, dass wir sparen müssen.“

    Wie Hohn muss diese Favre-Aussage für Preetz und Gegenbauer wirken: „Hertha muss im Winter investieren. Aber nicht 500 000 Euro, sondern 10 Millionen. Es ist bemerkenswert, dass Herr Gegenbauer jetzt davon spricht...“

    Es scheint, dass der Ex-Trainer den Bezug zur Realität verloren hat.

    Der Schweizer distanzierte sich indirekt auch von der Verpflichtung des Stürmers Artur Wichniarek. Favre: „Man kann eine Mannschaft nicht mit den Ideen verschiedener Personen aufbauen. Transfers waren in der Schweiz immer meine Stärke. Meine Philosophie lautet, dass ich NUR Spieler verpflichte, die eine Perspektive haben und die wir weiter verkaufen können.“

    Eine eindeutige Kritik am Transfer des 32-jährigen Wichniarek (noch ohne Torerfolg). Dabei hatte Favre am 4. Juli in BILD gesagt: „Artur war unsere Priorität! Ich habe ihn seit zwei Jahren beobachtet, und er hat mir immer gefallen. Ich bin sehr zufrieden, dass er bei uns ist.“

    Hat Favre das vergessen? Hat er auch vergessen, dass er die Mannschaft mit sechs Pleiten in Folge in den Abgrund gerissen hat?

    Dennoch erklärte er: „Ich hätte mir zugetraut, die Mannschaft bis zum Winter wieder zu stabilisieren. Besonders wenn die Verletzten zurückkehren.“

    Was will Favre in Zukunft machen? Der Schweizer verrät: „Ich will weiter im Ausland bleiben. Und in einer der großen Ligen bei einem Klub arbeiten, der Ambitionen hat und etwas gewinnen will. Ich will weiter nach vorne kommen...“

    Und Hertha hinter sich lassen. Auf die Frage, was er mit dieser kuriosen Pressekonferenz bezwecke, grinste Favre: „Ich wollte ein paar Sachen erklären.“ Mit seinen Erklärungen hat er seine ehemaligen Vertrauten Preetz und Gegenbauer bloß gestellt.

    Hertha prüft, Favre für dessen Aussagen mit einer Geldstrafe zu belegen, da er noch Angestellter des Klubs ist. Ihm droht sogar die Maximalstrafe. Das wäre die komplette Streichung seiner Rest-Bezüge in Höhe von rund einer Mio Euro.

  • #3

    Berliner Kurier (Sonntag, 11 Oktober 2009 13:32)

    Herthas Ex-Kapitän Dirk Greiser
    "Wir müssen erst durch alle Täler, bevor es wieder aufwärts geht!"
    Der 46-Jährige stieg 1991 ab und sagt, warum das diesmal nicht passieren wird

    Berlin - Dirk Greiser war Herthas Kapitän in der Saison 90/91, als die Berliner als Aufsteiger mit nur drei Siegen und 15 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer sang- und klanglos wieder abstiegen. Heute arbeitet der 46-Jährige als erfolgreicher Anwalt. Er war Mitglied im Hertha-Aufsichtsrat sowie im -Beteiligungsausschuss und steht dem Präsidium als sportlicher Berater zur Verfügung. KURIER-Reporter Kai-Uwe Zickerick sprach mit dem Ex-Abwehrchef, der in 78 Spielen stolze 17 Tore für die Blau-Weißen erzielte.


    Herr Greiser, ist die aktuelle Krise mit der Situation vor 19 Jahren vergleichbar?

    Ja und nein. Unser Kader damals war dünn, die Qualität letztlich nicht ausreichend. Und es kam unglaubliches Verletzungspech dazu. Es erwischte ausgerechnet die Leistungsträger wie Wolfgang Patzke, Michael Jakobs und Walter Junghans. Ich selbst wurde zweimal operiert, konnte nur 15 Spiele mitmachen. Auch jetzt fallen ständig wichtige Spieler aus. Aber der Unterschied ist: Die Mannschaft von heute ist viel stärker als damals und der Verein in sich gefestigt. Wir waren unerfahrene Aufsteiger.

    Heißt das, Hertha steigt auf keinen Fall ab?

    Man darf im Fußball nie etwas ausschließen. Die Lage ist schon kritisch. Der größte Fehler wäre, sie zu unterschätzen. Aber wir werden nicht absteigen.

    Das 1:3 gegen den HSV war ernüchternd.

    Sicher, normalerweise kassiert man solch kuriose Tore einmal pro Saison. Diesmal waren es drei in einem Spiel. Das ist unfassbar, wird so aber nie wieder passieren. Es scheint so, dass Hertha erst alle Täler durchschreiten muss, bevor es wieder aufwärts geht.

    War der Trainerwechsel zu diesem Zeitpunkt richtig?

    Das können nur die letztendlich beurteilen, die dicht am Team und Trainergespann dran sind. Lucien Favre ist ein Trainer mit außergewöhnlichem Zuschnitt. Ich habe mit Manager Michael Preetz gesprochen. Ich war der Auffassung, dass nur dann, wenn das Tischtuch zwischen Mannschaft und Trainer – aus welchen Gründen auch immer – tatsächlich und endgültig zerschnitten ist, bereits jetzt gehandelt werden sollte. Nimmt man die Äußerungen in der Pressekonferenz am Dienstag, in der Favre die von ihm so geschätzten Attribute Respekt, Seriosität und Wahrhaftigkeit realitätsfern unbeachtet ließ, zum Maßstab, kann ich mir kaum vorstellen, dass er die Mannschaft noch erreicht hat.

    Werner Fuchs wurde damals erst nach dem 13. Spieltag entlassen.

    Und es war damals auch richtig, so lange zu warten. Der Fehler jedoch war, Pal Csernai als Retter zu holen. Der passte nicht zu uns und zur Situation. Er hatte große Erfolge, aber noch nie im Abstiegskampf gearbeitet.

    Im Gegensatz zu Friedhelm Funkel.

    Richtig. Deshalb glaube ich auch, dass er der Richtige ist, um den Hebel umzulegen. Er hat unglaubliche Bundesliga-Erfahrung auch in schwierigen Situationen. Und das nicht nur als Trainer, sondern auch als Spieler. Das ist wichtig, um sich in die Mannschaft und jeden einzelnen einfühlen zu können. Ich jedenfalls rechne fest damit, dass die Mannschaft da unten rauskommt.

  • #4

    Spiegel (Montag, 12 Oktober 2009 09:36)

    Obama ist Gott

    Sensationelle Entscheidung: Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Der US-Präsident wurde vom Komitee in Oslo für seine "außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern" ausgezeichnet.

    Oslo - Mit dieser Wahl hatten nur die Wenigsten gerechnet: Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an US-Präsident Barack Obama. Das Nobelkomitee teilte am Freitag in Oslo mit, Obama werde "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken" ausgezeichnet.

    Selten zuvor habe eine Persönlichkeit so sehr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt und die Aufmerksamkeit der Welt in Bann gezogen, erklärte das fünfköpfige Nobelpreiskomitee. "Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden." Das Komitee merkte an, dass Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen bei der Preisentscheidung eine besondere Rolle gespielt habe.

    Der norwegische Komiteechef Thorbjörn Jagland sagte zur der Verleihung trotz der noch sehr kurzen Präsidentschaft Obamas: "Alles, was er in seiner Zeit als Präsident angepackt hat, und wie sich das internationale Klima durch ihn verändert hat, ist schon mehr als Grund, ihm dem Friedensnobelpreis zu verleihen." Das Komitee habe schon immer versucht, noch nicht abgeschlossene Entwicklungen für den Frieden zu stimulieren und zu fördern. Das sei auch bei den Vergaben an Bundeskanzler Willy Brandt und an den damaligen sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow der Fall gewesen.

    Die Auszeichnung ist mit umgerechnet knapp einer Million Euro (zehn Millionen schwedische Kronen) dotiert. 205 Kandidaten waren in diesem Jahr offiziell nominiert, darunter mehr als 30 Organisationen.

    Im letzten Jahr war der Friedensnobelpreis an den finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari gegangen. Er wurde für seinen jahrzehntelangen Einsatz als Mittler und Makler bei internationalen Krisen, Konflikten und Kriegen ausgezeichnet. Letzter Preisträger aus Deutschland war 1971 Brandt.

    Alfred Nobel, der Stifter des Preises, verfügte in seinem Testament, dass der Preis für Beiträge zur Verbrüderung zwischen den Völkern, die Verminderung oder Abschaffung von stehenden Heeren und die Förderung und Abhaltung von Friedenskongressen vergeben wird.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,654115,00.html

  • #5

    Jörg (Sonntag, 25 Oktober 2009 15:07)

    Hallo Freunde: Im Forum sind zwei Artikel aus der FAZ am Sonntag, die sehr zu empfehlen sind. Zu einem geht es um die Finanznot von Schalke und zum anderen über die sportliche Not von Hertha.

  • #6

    Berliner Kurier (Samstag, 31 Oktober 2009 13:26)

    Horrorfilm
    11 Meter näher am Abgrund
    Elfmeter zerstört jede Hoffnung auf Erfolgserlebnis



    Dortmund - Für die Fans von Hertha BSC wird der Blick auf die Tabelle immer grausamer! Statt ein paar Zentimeter im Abstiegskampf gutzumachen, kamen die Blau-Weißen durch ein 0:2 (0:0) bei Borussia Dortmund dem Abgrund volle elf Meter näher. Durch einen dummen Strafstoß (Sahin/59.) und einen spätes Tor von Barrios (90.+1) gab es vor 77 000 Zuschauern (darunter 800 Hertha-Fans) schon die neunte Saisonniederlage. Und die Blau-Weißen sind jetzt seit 461 Minuten ohne Pflichtspieltor!

    Als Arne Friedrich und Co. aus dem Mannschaftsbus kletterten, war schon das erste Unheil passiert. Pal Dardai war nicht an Bord. Dem Ungarn schwoll über Nacht das rechte Sprunggelenk so dick an, dass er passen musste und sich das Spiel im Hotel vor dem Fernseher ansah.

    Ohne den alten Kämpfer lief das Spiel aber sogar brauchbar an. Hertha machte anfangs Druck. Ramos, Ebert und Piszczek sorgten schon nach drei Minuten direkt vor der stimmgewaltigen Südkurve für den ersten Alarm im BVB-Strafraum. Genau das richtige Zeichen. Nicht einschüchtern lassen, mutig nach vorne spielen! Da war noch alles gut!

    Da Trainer Friedhelm Funkel nur Ramos als einzige Spitze aufbot, machten die Herthaner mit einem Fünfer-Mittelfeld den Dortmundern geschickt die Räume eng. Auf Dauer fehlte aber eindeutig die Entlastung nach vorn.

    Viel zu viele aufopferungsvoll gewonnene Bälle kamen postwendend zurück. Barrios (18.) und Valdez (26.) hatten so die ersten Kopfballchancen. Und Zidan (33.) stand plötzlich frei vor Drobny, schoss aber drüber. Der Hertha-Torwart war stinkesauer und polterte gegen Pejcinovic los. Zuvor war der Tscheche schon mit Raffael wegen eines schlechten Rückpasses aneinander geraten.

    Aber Drobny fiel nicht nur mit Worten und Gesten auf. Gegen Blaszczykowski (35.) und zweimal gegen Barrios (43., 45.) rettete er glänzend. Dazu verfehlte Hummels per Kopf (39.) nur knapp. Das Zittern ging los!

    Auf der anderen Seite bekam Kacar zu spüren, wie brutal Fußball sein kann. Erst hämmerte der Serbe aus zwölf Metern den Ball übers BVB-Tor (52.). Dann, sechs Minuten später, leistete er sich im eigenen Strafraum einen Ringergriff gegen Owomoyela. Schiri Brych zögerte keine Sekunde – Elfer. Sahin verwandelte eiskalt.

    Logisch, dass diese Trauer-Hertha nun das volle Pfund Pech des Liga-Dödels abbekam. Wenn schon kein Glück, dann jede Menge Mist. Piszczek traf nach 74 Minuten nur den Pfosten. Elf Zentimeter nach links hätten gereicht, um wenigstens ein Pünktchen der Hoffnung aus Dortmund mitzubringen. So sind es – nach dem 0:2 durch Barrios in der Nachspielzeit – volle elf Meter weiter zum Abgrund.

    Nächste Woche kommt Köln ins Olympiastadion zu Blau-Weißen, die nach elf Spieltagen noch nie so schlecht wie diesmal (4 Punkte) dastanden.

    Hertha ist ein Horrorfilm. Und jede Woche kommt eine neue Folge dazu!
    Stimmen das Tages

    Kapitän Arne Friedrich: „Ich glaube, wir haben die ersten 20 Minuten gut angefangen. Wir sind mit dem Unentschieden in die Pause. Es wäre heute sicher mehr drin gewesen. Dann kam der Elfer und zum Schluss das zweite Tor. Das war der Tod. Aber so ein Tor macht Barrios nicht jeden Tag.“

    Trainer Friedhelm Funkel: „Defensiv haben wir ganz gut gestanden. Der Foulelfmeter war umstritten. Im Moment haben wir zu wenig Qualität nach vorne. Es fehlt uns die Durchschlagskraft. Daran müssen wir arbeiten, arbeiten, arbeiten.“

  • loading